Beiträge von maik3

    Pneumatikschlauch aus PVC gibt es in vielen Durchmessern als Meterware. Entweder in einer guten LKW- oder Landmaschinen Werkstatt, vielleicht auch beim Bosch Dienst oder im Pneumatik Handel.

    Eventuell kannst Du die Bruchstelle auch mit einem passenden Stück Gummischlauch und 2 Schellen wieder zusammenstecken.

    VG Maik

    Es ist kein VAG Problem, es ist meiner Meinung nach ein Generationenumbruch.

    Mitarbeiter, die nach Lösungen suchen, auf Grund ihrer Ausbildung, Kompetenz und Erfahrungen Entscheidungen treffen und zu diesen auch stehen gehen seit Jahren in den Ruhestand und werden weniger. Ersetzt werden sie meist durch Jüngere, die nicht mehr in der Lage sind selbst zu denken, die jahrelang nur auswendig gelernt und nachgebetet haben, ohne Selbstvertrauen, ohne Mut und keinerlei Bezug zu der Firma, in der sie arbeiten aufbauen wollen. Die können sich 1a präsentieren und verkaufen Fehler an ihre Vorgesetzten als großen Sieg. Das zieht sich durch bis zu den Entscheidungsträgern. Irgendwann ist der ganze Laden infiziert und dann geht es steil bergab.

    Ich würde immer wieder nerven, vielleicht kommst Du mal an einen der noch Bock hat und Dir doch weiterhilft.

    mein Beitrag #29 hier:

    maik3
    12. Dezember 2024 um 21:19

    Den alten Motor hatte ich mal geöffnet. Alle Zahnräder waren in Ordnung, nur das letzte, große Zahnrad auf der Antriebswelle zur Klappe hatte sich von der Welle gelöst und konnte somit die Stellkraft nicht mehr übertragen.

    Also, dann versuche ich es mal zu beschreiben:

    - Auto so parken, das die Beifahrertür ganz aufgeht und eine Flasche Bier bereitstellen :)

    - Batterie abklemmen um Fehlereinträge zu vermeiden

    - Handschuhfach ganz ausbauen, Kabel vom Schlüsselschalter Airbag und Handschuhfachbeleuchtung ausstecken

    - Dämmung unter dem Gebläse lösen (eine Plastikschraube)

    - Gebläsemotor ausbauen (2 6er Schrauben von unten)

    Dann sollte das so ausschauen:

    - Nun rechts den dicken Kabelbaum lösen und so gut es geht nach links biegen

    - Mit einer 6er Stecknuss (Kreuzschlitz geht auch) die einzige Befestigungsschraube des Stellmotors von unten lösen. Die sieht man erst, wenn man mit dem Kopf im Fußraum nach oben schaut.

    - Motor nach unten drehen, ca 40°

    - dann Motor nach rechts ausschwenken

    - nun (mit Schraubenzieher) die Koppelstange oben am weißen Hebel der Staudruckklappe vorsichtig ausklipsen

    - Jetzt müsste der Motor herauszunehmen gehen

    - Stecker vom alten Motor abstecken

    - Koppelstange auf den neuen Motor umbauen

    - Stecker an den neuen Motor anstecken

    - neuen Motor wieder "hineinfummeln"

    - Dabei die Umluftklappe etwas hin und her bewegen, bis die Welle des Motors in die Welle der Klappe hineinrutscht

    - Die Koppelstange zur Staudruckklappe muss dabei senkrecht nach oben stehen

    - sitzt der Motor wieder richtig, Koppelstange in den weißen Hebel einrasten und Motor befestigen

    Jetzt könnte man theoretisch einen Test durchführen aber vorher den Airbagschalter wieder anschließen! Ich habe ihn ausgebaut und auf den Stecker gesteckt. Bei mir fährt die Klappe nur auf und zu durch betätigen der Umlufttaste.

    Viel Spaß!

    VG Maik

    Falls es der Motor für die Stau- Umluftklappe (ganz rechts am Klimakasten) gewechselt werden soll gibt es einen einfachen Trick, der die Schmerzen arg in Grenzen hält:

    Unbedingt den Lüftermotor ausbauen! Somit hat man freien Zugang zu beiden Klappen und kann sie mit Hand so stellen, dass:

    1. der Motor leicht auf die Welle gesteckt werden kann und

    2. das Koppelgestänge zum weißen Hebel der Staudruckklappe leichter einzuhängen geht.

    Dabei die kleine Koppelstange vom Stellmotor zum weißen Hebel, zuerst am Motor einhängen, dann den Motor einbauen und zuletzt in den weißen Hebel der Klappe einklipsen.

    Was die Sache auch noch erleichtert ist die dosierte Zufuhr von Bier in den Monteur.....

    Falls gewünscht, kann ich noch ein paar Bilder einstellen.

    VG

    Ich habe mal im Reparaturleitfaden bei Audi nachgelesen.

    Die montieren auf dem Ausgleichsbehälter ein "Spezialwerkzeug" mit Manometer und 2 Kugelhähnen, A und B. Über Hahn B wird bei geschlossenem Hahn A ein Unterdruck von ca. - 0,9 (bar??) im Kühlsystem erzeugt.

    Dann wird Hahn B geschlossen und der Unterdruck muss nun erhalten bleiben, sonst ist das Kühlsystem undicht.

    Ist alles ok, wird nun durch öffnen von Hahn A die Kühlflüssigkeit (ca. 7 l) in das Kühlsysem durch den Unterdruck eingesaugt.

    Danach "Werkzeug" demontieren und weiter bis zur MAX Markierung im Ausgleichsbehälter auffüllen.

    Nun Motor starten und mit 1500 U/min maximal 2 Minuten laufen lassen und Kühlmittel bis zur Überlaufbohrung nachfüllen.

    Ausgleichsbehälter schließen und Motor erneut laufen lassen, bis der Kühlerlüfter startet.

    Motor abstellen und abkühlen lassen, nun muss die Flüssigkeit bis zur MAX markierung stehen.

    Keine Ahnung ob das auch ohne Vakuum geht, vielleicht meldet sich hier noch Einer, der das schon mal durch hat. Ich würde auf alle Fälle noch die Heizung auf maximale Temperatur stellen, um den Wärmetauscher mit zu entlüften.

    An welcher Stelle empfehlt ihr ein zusätzliches zweites Massekabel anzuschließen? Vielleicht hat jemand ein Foto?

    Ich empfehle eine Berestigungsschraube des Anlassers zu nutzen, da dieser den meisten Strom verbraucht. Der Querschnitt des Kabels sollte dem der Originalverbindung entsprechen, ich schätze mal mindestens 16 mm² oder mehr. Im Fall, dass die alte Verbindung komplett versagt, fießt der gesamte Strom beim anlassen über das neue Kabel. Das können dann schon mal weit über 100 Ampere sein und dafür muss es ausgelegt sein! Ist das nicht der Fall, könnte das zu einem Fahrzeugbrand führen.

    Bevor ich aber derartige "Pflaser" auf die "Wunden" klebe, würde ich das dicke original Kabel zum Motor und den Massepunkt unter der Batterie checken. Alle Kabel lösen, Kabelschuhe prüfen ob sie fest auf den Kabeln sitzten, alles vom Grünspan befreien und gut gefettet wieder zusammenbauen. Dabei die Kontaktflächen besonders reinigen, auch die an der Karosserie und am Motor.

    So jetzt meine Frage, wegen den PDC Löchern, lieber bohren oder stanzen?

    Also mit Forstnerbohrer bohren oder mit so einem PDC Stanzer Stanzen?

    Ich würde einen neuen, scharfen Stufenbohrer nehmen.

    Unter der hinteren Stoßstange ist auf der Fahrerseite auf alle Fälle noch dieses tolle "???-Gewicht", da könnte es eng werden.

    Ich würde den 4H0 919 275, ohne das "A" nehmen, da ist die Anschlissbuchse 90° abgewinkelt, seitlich angeordnet. Die waren auch im VW Bus T5 verbaut, eventuell finden sich über diesen Weg noch die Halter.