Beiträge von FloTT91

    Hallo zusammen,


    ich möchte hier mal ein Verhalten des 8s mit DSG (Pre Facelift) beschreiben.


    Vorab: Ich hab nur den Parksensor hinten, ohne Kamera und ohne Darstellung im Display. Dementsprechend auch keinen Schalter im Cockpit, um den Sensor aktiv ein- oder auszuschalten.


    Wenn man in R rückwärts fährt und dann die Tür öffnet, aktiviert sich die elektrische Parkbremse. Soweit, so normal.


    Dabei deaktiviert sich allderdings der Parksensor hinten. Wird dann die Fahrertür geschlossen, die Parkbremse gelöst und weiterrangiert, wird der Piepser hinten nicht wieder aktiviert.


    Manchmal hilft es, P oder D einzulegen und dann wieder auf R zu wechseln.


    Zugegebenermaßen, dieses Szenario (Tür auf beim Rangieren) tritt selten auf, mich würde aber dennoch interessieren, ob andere 8s Pre Facelift-FahrerInnen das bestätigen können.

    Mein 8s 2.0 quattro hat ets gute 38t km runter und ist ziemlich genau 3 Jahre alt. Da mir das Ölthema bekannt ist, hab ich seitdem ich ihn hab, eine Historie geführt, was Öl angeht. Tatsächlich hab ich mal bei 22t km einen halben Liter nachgefüllt, ansonsten nur normales Ölserviceintervall nach Anzeige. DSG soweit völlig unaufällig. Hoffe es bleibt so :)

    Danke für das zahlreiche Feedback!


    Die Preise stammen direkt von der erst kürzlich erstellten Website von Edel01:

    edel01.de


    Ich denke, um in das Thema mal bissl reinzufühlen und da ich ja noch Werksgarantie hab, werd ich doch erstmal nur mit dem Endtopf anfangen. Die Komplettanlage von Edel01 kann man ja immernoch machen, wenn einem der ESD dann noch nicht reicht.


    Hab mittlerweile vom Freundlichen meines Vertrauens auch angeboten bekommen, dass sie Nachrüstanlagen einbauen. Das hat den Charme, dass ich nich quer durch Deutschland fahren muss und ich bin schnell vor Ort, falls was nicht passt.


    Für nur ESD ist Remus momentan ein ganz heißer Kandidat, weil mir da die Optik echt gut gefällt und die Soundfiles nen guten Eindruck machen.

    Hallo zusammen,


    da ich mich seit einiger Zeit ebenfalls intensiv mit dem Thema Sportauspuff beschäftigt habe, will ich meine Erkenntnisse hier mit euch teilen und zur Diskussion stellen, ohne einen neuen Thread aufzumachen.


    Rechtslage:

    Damit am Fahrzeug die Betriebserlaubnis (BE) nicht erlischt, ist es notwendig auf einige Dinge zu achten:


    - Die Anlage darf die im Fahrzeugschein angegeben Werte für Standlautstärke (Punkt U1, in dB(A)) bei der rechts davon genannten Drehzahl (U2), sowie die Fahrlautstärke (U3 in dB(A)) nicht überschreiten. Ergo wenn einen die Rennleitung rauszieht, darf die Standgeräuschmessung (45 Grad Winkel zum fahrerseitigen Endrohr mit 75cm Abstand. Drehzahl wie im Fahrzeugschein in U3 festgelegt) den Wert in U1 nicht überschreiten (Toleranz 1dB(A) glaube ich).


    - ABE/ECE-Gutachten/Teilegutachten/Einzelabnahme:


    Liegt ein ABE-Gutachten (Allgemeine Betriebserlaubnis) für das Bauteil vor, so darf es grundsätzlich in dem im Gutachten beschriebene Fahrzeug eingebaut werden. Eine Eintragung im Fahrzeugschein ist nicht erforderlich. Allerdings muss das ABE-Gutachten mitgeführt und bei Bedarf vorgezeigt werden können.


    Ähnliches gilt bei einer EG/ECE-Genehmigung. Dieses bestätigt, dass das Bauteil sehr ähnlich zum Originalbauteil ist und deswegen ohne Probleme eingebaut werden kann. Im Unterschied zur ABE muss kein Gutachten mitgeführt werden. Die ECE-Prüfnummer ist auf dem Bauteil eingestanzt und kann somit jederzeit geprüft werden kann.


    Liegt für das Bauteil allerdings nur ein Teilegutachten vor, so muss die ordnungsgemäße Montage von einem Prüfer (TÜV/Dekra) bestätigt und abgenommen werden.


    Hat das Bauteil weder eine ABE noch eine ECE-Zulassung so wird eine Einzelabnahme fällig. Das wiederum ist die kostspieligste Variante, da hier der TÜV das volle Messprogramm fahren muss. Danach kann man mit der TÜV-Bestätigung eine Eintragung in den Fahrzeugschein vornehmen lassen und das Thema ist erledigt. Sollte man, wenn ich es richtig verstehe, wenn dann über die Firma, die die Teile einbaut, machen lassen, anstatt privat. Kommt wesentlich günstiger.


    Problematik bei Auspuffanlagen:

    Eine Auspuffanlage umfasst gesamtheitlich betrachtet der gesamte Weg des Abgases vom Krümmer bis zum Endrohr. Dabei passiert das Abgas von vorne nach hinten das Hosenrohr (Downpipe) mit ein oder zwei Katalysatoren (Vorkat und Hauptkat), eventuell einen Vorschalldämpfer, einen Mittelschalldämpfer, den Endschalldämpfer und schließlich die Endrohre.


    Tauschen wir jetzt erstmal nur ein Teil der Abgasanlage durch ein Zubehörbauteil mit ABE oder ECE-Zulassung, so haben wir rein vom Einbau her erstmal keinen Stress, da erlaubt.

    Problematisch wird es jetzt aber, wenn sich das Abgas- und oder Geräuschverhalten des KFZ verschlechtern. (StvZO §19 Abs. 2 Punkt 3)


    Da seh ich persönlich das größte Thema, weil viele Auspuffanlagen mit ABE oder ECE-Zulassung angeboten werden, mit dem Hinweis, dass das alles legal ist, weil ja eine ABE bzw. eine ECE Freigabe vorhanden ist. Das hilft uns nur leider gar nix, wenn wir in eine Kontrolle geraten und die Lautstärke nicht mehr zu dem passt, was im Fahrzeugschein steht. Deswegen ziehen sich manche Anbieter aus der Affäre, in dem sie irgendwo im Kleingedruckten schreiben, dass bei Verschlechterung von Geräusch- oder Abgasemission ggfs. eine Vorführung bei einer Prüforganisation erforderlich ist. Ergo: Einbau auf eine Gefahr, wenn man so will.


    Noch problematischer wird es, wenn wir mehr als 1 Bauteil tauschen (z.B. Downpipe und Abgasanlage). Selbst wenn beide Nachrüstbauteile eine ABE oder ECE-Zulassung haben, so gelten diese in der Regel NUR wenn alle anderen Bauteile innerhalb der Baugruppe serienmäßig sind, denn auf dieser Basis wurde das Bauteil zugelassen bzw. genehmigt. Ergo erlischt die BE des Fahrzeugs, wenn wir keine Einzelabnahme im Nachgang durchführen.


    Vor diesem Hintergrund gibt es für das Tuning der Abgasanlage eigentlich nur 3 Möglichkeiten.


    1. Wir tauschen nur den Endtopf durch einen mit ABE/ECE-Zulassung und messen im Nachgang selber nach, ob die Lautstärke passt. Wenn ja, sind wir safe, wenn nein, muss jeder mit sich selbst ausmachen, ob er das Risiko eingeht.


    2. Wir tauschen nur die Downpipe gegen eine mit ABE/ECE-Zulassung und achten darauf, dass dabei keinen KAT wegfällt. (Es gibt Downpipes für den TT, bei denen der Vorkat entfällt).


    3. Wir lassen uns eine Komplettanlage einbauen, bspw. ab Turbo (Downpipe + komplette Abgasanlage), die anschließend vom TÜV direkt abgenommen wird und danach durch Vorlage der Abnahmeunterlagen von der KFZ-Zulassungsstelle im Fahrzeugschein eingetragen wird.


    Vor diesem Hintergrund kommt für mich persönlich eigentlich fast nur die 3. Variante in Frage, weil man damit eigentlich am sichersten unterwegs ist und sich keinen Kopf machen muss.


    Was Hersteller und Anbieter angeht, hab ich folgende herausgesucht und dazu recherchiert (Immer bezogen auf den Audi TT 8S 2.0 Quattro mit 169kw/230PS):

    Remus: Bietet einen Endschalldämpfer mit ECE-Zulassung, Kostenpunkt ca. 1000 €. Verschiedene Endrohrvarianten wählbar (Aufpreis).


    Milltek: Meines Wissens nach keine Anlage für den normalen 8S im Angebot, es gibt allerdings einen Endtopf für den 8S TTS, allerdings ohne Zulassung.


    Friedrich Motorsport: Nur Endtopf für ca. 1000 € mit ECE-Zulassung. Nutzt die serienmäßig vorhandene Klappensteuerung.


    ABT: Bietet für den normalen TT ein Heckschürzenset inkl. Endtopf an. Kostenpunkt ca. 2500 €.


    HG-Motorsport: Bietet einen Endtopf an mit ECE-Zulassung. Kostenpunkt ca. 3000€. Inklusive Zusatzsteuergerät für die Klappensteuerung. Scheint sehr laut zu sein, dB(A) Grenzwerte könnten ein Thema sein. Schaffen die Werte scheinbar durch ihr Zusatzsteuergerät.


    ASG: Schweißen den Serientopf auf, „passen ihn an“ und hängen ihn wieder hin. Kostenpunkt ca. 600 €. Habe ich hier im TTOC schon viele positive Erfahrungsberichte dazu gehört. Ist mir persönlich allerdings ein wenig zu heikel.


    Edel01: Bittet Komplettanlagen ab Turbo oder ab Kat nach Kundenwunsch. Hervorzuheben ist, dass hier hier handgefertigt und individuell angepasst wird. Im Nachgang erfolgt eine Einzelabnahme durch den TÜV, womit man dann eine Eintragung im Schein machen lassen kann. Kostenpunkt: Downpipe ca. 1400 €, Abgasanlage ca. 1700 €.


    Mich persönlich spricht das Angebot von Edel01 an, da das für mich einen guten Gesamteindruck macht. Ich hab mit Tom Winkler von Edel01 mal telefoniert und muss zugeben, dass die wirklich einen kompetenten Eindruck machen. Die haben Spaß an ihrer Arbeit und scheinen nach 16 Jahren im Geschäft wirklich zu wissen, was sie tun.



    Wie sind eure Meinungen und Erfahrungen zu dem Thema?


    War vielleicht schon jemand bei Edel01 und kann den Eindruck bestätigen? Falls ja, hat vielleicht jemand ein Soundfile oder man kann sich mal treffen zum Probehören? Mir geht es vor allem darum, ob auch längere Autobahnfahrten ohne störendes Dröhnen machbar sind. Langstreckenkomfort muss auf jeden Fall gewahrt bleiben.


    Hat jemand mit einem anderen Anbieter gute Erfahrungen gemacht? Gibt es noch mehr Anbieter, die gleich die TÜV Abnahme mit anbieten?


    Mich würde noch interessieren, was mehr Einfluss auf den Sound hat? Die Downpipe oder der Endtopf?