NRW DolomitenTTour 2026

Organisator: Dirk Gohlisch

Wann

4. Juni 2026 – 11. Juni 2026    
10:00 – 20:00

Veranstaltungstyp

Auch dieses Jahr haben wir auf unserer Alpentour Station im Hotel Bellavista, Pecol bei Canazei gemacht – mitten in der „Sella Ronda“ auf der Anfahrt zum Passo Pordoi.

In teils kleineren Gruppen haben wir uns am Donnerstag, 4.6. aufgemacht, um uns am Nachmittag im Hotel Night Inn in Feldkirch, Österreich zu treffen.

Am Freitag sind wir in einer Gruppe von Feldkirch, über Lichtenstein nach Davos und von da an über die Pässe wie Wolfgang, Flüela, Ofen und Umbrail zum Stelvio – unserem Mittagsquartier, der „Franzenshöhe“ gefahren. Selbst Schnee am Wegesrand hat uns nicht dazu bewegen können die Deckel vom Roadster zu schließen. Gestärkt ging die Fahrt über Bundesstraßen bis Bozen und von hier gleich wieder über die Berge mit Niger- und Karerpass bis nach Canazei weiter.

Der Samstag, unser erster Tag in den Dolomiten, begann für uns sehr früh. Auf Grund der Tagessperrung unseres Pordoi-Passes für die „Bike-Days“, mussten wir bis 8.20 Uhr das Hotel verlassen, um noch vor der Sperrung vom Berg herunterzukommen. Da es unsere Tour mit den meisten Pässen werden sollte, auch kein wirkliches Problem – aber dafür auch ausreichend Zeit für unsere Stopps.

Vorbei an den Marmolatas, über dem Fedaia nach Alleghe und weiter über den Forcella Aurine sowie Forcella Franche zum Lago del Mis unserer Pausenstation – direkt am Wasser gelegen.

Da wir früh gestartet sind sollte der „späte“ Mittagsstopp allerdings erst hinter dem Giau, in Pocol, kurz vor Cortina stattfinden. Also auf, über Agordo, Passo Duran, Staulanza zum Passo Giau. Gestärkt dann weiter über den Falzarego bis nach Arabba, wo wir noch 20 Minuten auf die Wiederöffnung des Pordoi warten mussten, um dann den ersten Tag im Hotel ausklingen zu lassen.

Der Sonntag sollte uns nach regnerischer Nacht auf die Westseite der Dolomiten führen, zum Mendelpass. Also bei sehr schönem Wetter auf, über den Passo Costalunga, vorbei am Karersee und über Welschnofen zum ersten Stopp in Deutschnofen. Weiter ging es zum Kalteresee und von hier dann hoch zum Mendelpass. Nach ausgiebiger Pause, auf Grund der Entfernung, erstmalig auch auf selber Tour zurück. Aber wir können versichern, dass die Rücktour – auch wenn es die gleichen Straßen waren, nicht weniger interessant war.

Nach einer sehr stürmischen Nacht sollte der Montag wieder ein sonniger Tour-Tag werden.

Über Pordoi, Falzarego, Cortina und dem Passo Tre Croci vorbei an den Drei Zinnen zum Toblacher See zur Einkehr. Der überbackene Ziegenkäse ist für einige der Tourteilnehmer hier Pflicht. Der Nachmittag dann über den Furkel und Grödner zu einem der schönst gelegenen Hotels dem

„Chalet Gerard“.

Genau diese Strecke am Grödner soll im nächsten Jahr für „motorisierte“ Touristen gesperrt werden. Zum Tagesabschluss dann über das Sellajoch zum Hotel.

Am Dienstag – unseren letzten Tag in den Dolomiten – hatten wir vor dem Start das Glück, zufällig eine sehr „bunte“ TT-Truppe zu treffen. Wie sich nach deren Stopp herausstellte, alles Freunde von uns, die uns zufällig zum Pordoi am Hotel haben stehen sehen. Nach kurzer, freudiger Begrüßung und schnellem Gespräch sind sie weiter zum Pordoi gefahren und wir haben mal wieder unsere kleine „Haslhütte“ am Würzjoch angefahren. Über den Nigerpass, durch Kastelruth zum „Ju de Börz“ 😉. Später dann über Campolongo – um auch die Sella Ronda komplett gefahren zu sein – zum Hotel am Pordoi.

Der Mittwoch, unser Abreisetag sollte der erste komplett verregnete Tag unserer Tour werden. Mit zuletzt 9 TT haben wir uns aufgemacht, um über den Staller Sattel Richtung Österreich zu fahren. Nachdem wir die beiden bereits vor der Ampel wartenden PKWs überzeugen konnten, uns ganz kurz passieren zu lassen, haben wir ohne vorausfahrende Fahrzeuge, allerdings bei starkem Regen und somit fast gesittet, Italien leicht wehmütig verlassen.

Nachdem einzigen (auch kleineren) Pass in Österreich, dem Pass Thurn, war unsere letzte gemeinsame Mittag-Station wieder die „Wochenbrunner Alm“ in Ellmau. Immerhin auch auf 1.085m gelegen. Beim Bergdoktor daheim haben wir nebenan in der „Tirol Lodge“ unsere letzte Übernachtung angetreten und in geselliger Runde bei Livemusik die Tourwoche ausklingen lassen.

Eine wunderbare Woche ist mal wieder viel zu vergangen. Mein Dank an alle Teilnehmer für die tolle Stimmung untereinander und für die Disziplin mit so vielen TTs auf der Straße, die auch diese TTour wieder zu einem TTollen Event gemacht haben.

Dirk

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