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SUMMARY:Wein-GenussTTour in Südtirol vom 21.-26.09.2026
DESCRIPTION:TT-Fahren\, die schöne Landschaft Südtirols\, guter Wein und 
 gutes Essen\, liebe Menschen. Das war das Konzept für die Wein-GenussTTou
 r.\nDie Planungen für diese Tour begannen bereits im Herbst 2025.\n\n\nTr
 amin ist der Herkunftsort des Gewürztraminers und auch Anbaugebiet der au
 tochthonen Rebsorten Vernatsch und Lagrein. In Tramin und der unmittelbare
 n Umgebung werden von Kellereien unterschiedlichste Philosophien im Weinba
 u verfolgt\, die immer wieder prämierte Kreationen hervorbringen. Das all
 es auf kleinstem Raum und in mehr oder weniger fußläufiger Entfernung.\n
 Zudem sind viele der schönsten Straßen Südtirols von Tramin aus schnell
  zu erreichen oder beginnen sogar unmittelbar vor der Haustür.\nIdeale Vo
 raussetzungen also für das Vorhaben\, morgens zu einer Ausfahrt aufzubrec
 hen\, am Nachmittag\, ein Weingut zu besuchen und den Tag mit einem wunder
 baren Abendessen ausklingen zu lassen.\nNachdem im Dezember 2025 das „Pa
 norama“ in Tramin als Tourhotel feststand\, erfolgte im Januar 2026 die 
 Ausschreibung der Tour. Die verfügbaren Plätze für 6 Fahrzeuge waren sc
 hnell vergeben und wir konnten uns ein Dreivierteljahr vorfreuen.\n\nEnde 
 Juni 2026 wurde dann aber von der Landesregierung Südtirol eine Verordnun
 g erlassen\, die mutmaßlich die Befahrung einiger der schönsten Straßen
  Südtirols in organisierten Gruppen verbot. Damit stand die Absage unsere
 r Wein-GenussTTour tatsächlich im Raum.\nUm die Tour auch unter den Regel
 ungen der Verordnung durchführen zu können\, wurden einige der Ausfahrte
 n vollständig neu geplant\, um die betroffenen Streckenabschnitte zu verm
 eiden. Im Ergebnis haben wir Straßen befahren und Regionen gesehen\, die 
 weniger bekannt aber nicht weniger schön sind\, als z.B. die bekannte Sel
 la-Ronda. So hatte diese Phase der Verunsicherung auch ihr Gutes. Als dann
  kurz vor dem Beginn der Tour deutlich wurde\, dass unsere privaten Ausfah
 rten ohne wirtschaftlichen Hintergrund gar nicht als von der Verordnung be
 troffene „Veranstaltung“ sondern als zulässige „Versammlung“ gewe
 rtet werden\, war die Welt wieder gut.\nAm 21. September 2026 trafen sich 
 die 6 Fahrzeuge auf dem Pendlerparkplatz in Stein bei Immenstadt. Die Anre
 ise führte uns über das Oberjoch\, den Gaichtpass\, Hahntennjoch und Tim
 melsjoch\, vorbei am Kalterer See nach Tramin.\n   \nAm nächsten Tag lag
 en 191 abwechslungsreiche Kilometer vor uns. Die Ausfahrt führte u.a. üb
 er Mendelpass\, Brezer Joch\, Hofmahdjoch\, Gampenpass.\nNach unserer Rüc
 kkehr ins Hotel machten wir uns zu Fuß durch die Weinberge auf den Weg zu
 m Weingut Joseph Hofstätter. Im Rahmen einer Kellereibesichtigung lernten
  wir viel über die Geschichte dieses familiengeführten Weingutes. Joseph
  Hofstätter und seine Nachfahren verfolgten als erste in Tramin die Erzeu
 gung und Vermarktung von Weinen aus Einzellagen. Hofstätter prägte dafü
 r den Begriff „Vigna“. Im Unterschied zu Gebietsweinen stammen die „
 Vigna“-Weine der Kellerei aus eng begrenzten Flächen\, die mikroklimati
 sch und bodentypisch besondere Eigenschaften aufweisen.\nIm Rahmen einer V
 erkostung unter dem Titel "Terroir und Mikroklima - Eine Vergleichsverkost
 ung" konnten wir die Unterschiede der Gebietsweine und den Vigna-Weinen de
 r gleichen Rebsorte und des gleichen Jahrgangs eindrucksvoll erleben.\nIm 
 Restaurant Pernhof klang der Abend mit einem gemeinsamen Abendessen aus.\n
 Für die Ausfahrt am Mittwoch\, dem 23.09. war eigentlich u.a. die Befahru
 ng der berühmten Kaiserjägerstraße vorgesehen. Aufgrund der stattfinden
 den Renovierungsarbeiten an dieser Straße\, war sie jedoch für uns leide
 r nicht benutzbar. Die Ausfahrt über Truden\, San Lugano Sattel\, Manghen
 pass\, Valico della Fricca\, Passo Sommo\, Lago di Cei\, Monte Bondone mac
 hte dennoch allen Teilnehmern großen Spaß.\nDie Kellerei Tramin ist eine
  Genossenschaft\, der 160 Weinbauern angehören\, die zusammen 270 Hektar 
 Weinreben bewirtschaften. Die Kellerei Tramin ist damit der größte Kelle
 reibetrieb der Region Tramin. Im Jahr werden ca. 1\,9 Millionen Flaschen W
 ein produziert. Der erste Impuls ist da natürlich die Vermutung\, dass es
  hier mehr um Masse als um Qualität geht. Aber weit gefehlt. Für ihre We
 ine wird die Kellerei Tramin regelmäßig ausgezeichnet. Einige der bekann
 testen Weine Südtirols stammen von dieser Kellerei. So z.B. der Nußbaume
 r Gewürztraminer oder der „Epokale“\, der 2018 als erster italienisch
 er Weißwein vom Wine Advocate mit 100 Parker-Punkten ausgezeichnet wurde.
  Einen großen Anteil an der Ausrichtung der Kellereigenossenschaft Tramin
  zu qualitativ hochwertigen Weinen hat Kellermeister Willi Stürz\, der se
 it 30 Jahren die Entwicklung der Genossenschaft prägt. Nach einer Kellerf
 ührung konnten wir "Das Beste aus der Kellerei Tramin" verkosten.\nZum Ab
 endessen besuchten wir den Buschenschank der Familie Gamper. Der im Weingu
 t der Familie beheimatete Buschenschank strahlt eine gemütliche Atmosphä
 re aus. Die Speisen sind ausgezeichnet und die gereichten eigenen Weine si
 nd auch eine Empfehlung.\n\n \nFür den Donnerstag hatte ursprünglich die
  Sella-Ronda auf dem Programm gestanden. Aufgrund der zu beginn erwähnten
  Verordnung der Landesregierung wurde sie aber aus dem Programm genommen. 
 Ersetzt wurde sie durch die „Non-Sella-Ronda“\, die uns über den San 
 Lugano Sattel\, zum Lago di Paneveggio\, Passo Rolle\, Passo Cereda\, Pass
 o Duran\, Passo Staulanza\, Lago di Alleghe und über Passo San Pellegrino
  führte. Die Landschaft in diesem Teil der Dolomiten ist auch wunderschö
 n und die Straßen sind um einiges leerer. Cereda\, Duran und insbesondere
  den Passo Staulanza sollte man in seinem Logbuch auf jeden Fall ein Mal e
 ingetragen haben.\n\nDie Kellereiführung und Verkostung beim Bioweingut A
 nsitz Rynnhof startete mit einem kleinen Marsch inden Weinberg. Georg Bell
 utti erläuterte uns den Unterschied des Pergola-Anbaus\, die die klassisc
 he Anbaumethode in Südtirol darstellt und der heute weitgehend üblichen 
 Spalier-Anbaumethode.\nAuf dem Rynnhof wird die Pergola-Methode vor allem 
 noch für den Vernatsch eingesetzt. Dies weil die Trauben aufgrund ihrer d
 ünnen Schale kurz vor der Ernte sehr empfindlich sind und durch Regen lei
 cht aufplatzen können. Der Pergola-Anbau schützt die Trauben. Die Bewirt
 schaftung ist aber deutlich aufwendiger als beim Spalieranbau. Er bietet z
 usätzlich den Vorteil\, dass die Trauben gut belüftet werden und weniger
  leicht faulen oder erkranken.\n \nGeorg ist ein Quereinsteiger\, der fü
 r seine Frau Nathalie\, die die Önologin auf dem Betrieb ist\, die landwi
 rtschaftliche Bewirtschaftung übernimmt. Zusammen produzieren sie biozert
 ifizierte Weine der Sorten Gewürztraminer\, Weißburgunder\, Vernatsch un
 d Lagrein. Von der Qualität der Weine konnten wir uns in der anschließen
 den Verkostung überzeugen\, die mit einer typischen Südtiroler Marende v
 erbunden wurde.\nAm Freitag ging die Ausfahrt südwestlich von Tramin übe
 r Passo Santel\, Lago di Molveno\, Passo Daone\, Passo Campo Carlo Magno u
 nd Mendelpass. Aufgrund der bevorstehenden Rückreise eine entspannte Tour
  mit schönen Ausblicken aber auch einigen sehr spaßigen Abschnitten.\nF
 ür die Kellerführung beim Weingut A. v. Elzenbaum kamen wir zum Glück e
 in bisschen zu früh. Man hatte unsere Verabredung zur Kellerbesichtigung 
 dort doch tatsächlich vergessen. Und so rief Andrea Lazzeri ihren Mann un
 d Winzer\, Peter von Elzenbaum zu Wiesenheim\, an\, der daraufhin die gepl
 ante Apfelernte bei Freunden absagte\, um uns durch den historischen Kelle
 r des ältesten Traminer Weingutes zu führen.\nNach einer sehr interessan
 ten Führung blieb nur noch Zeit für eine kurze schnelle Verkostung der W
 eine.\nDas Abendessen nahmen wir in direkter Nachbarschaft unseres Hotels 
 im Kastelaz Keller ein. Ein - im positiven Sinne - sehr bodenständiges Re
 staurant mit schöner Terrasse\, leckerem Essen\, günstigem und gleichzei
 tig leckerem Wein und netten anderen Gästen. Der Abend zog sich und endet
 e mit einem Absacker im Hotel.\nAm nächsten Tag war die Wein-GenussTTour 
 dann auch schon fast zu Ende. Vor uns lagen „nur“ noch 400 Kilometer R
 ückreise. Wir brachen bereits um 8 Uhr auf und fuhren über Passo Tonale\
 , Aprica Pass\, Bernina Pass\, Julierpass\, Lenzerheide Pass bis nach Tett
 nang zum Geburtstags-Stammtisch der Regionalgruppe Allgäu-Voralpen\, wo w
 ir kurz vor 18 Uhr eintrafen. Wahrscheinlich hat man uns die Tour ein biss
 chen angemerkt. Wir verließen die Gruppe dann doch relativ früh.\nAber w
 as soll’s. Schön war’s.
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