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Harz-Tour 2007 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Heike Schnelle   
Harz Event vom 8.9.07 – 9.9.07
pause_ziegenkopf

 
Nach bereits früher Planungsphase trafen sich zum Harz Event 24 Teilnehmer an dem Autohof in Schladen um gemeinsam das Wochenende zu verbringen. Auch wenn alle auf schönes Wetter gehofft haben, wurden wir leider enttäuscht. Schon die Fahrt zum Treffpunkt war sehr feucht, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Während wir noch auf die letzten Teilnehmer gewartet haben war bereits eine rege Unterhaltung in einer der Waschboxen im Gange. Auch neue Teilnehmer wurden gleich mit in die Runde aufgenommen.
treffpunkt_3
Mit Muffins gestärkt, den Tank voll und jeder ein Funkgerät vom TTOC in der Hand ging es dann pünktlich um 11.30 Uhr los Richtung Ostharz.
Der erste Abschnitt der Tour war ein Härtetest für alle Autos, denn die Straßen waren alles andere als „normal“ befahrbar. Aber auch diesen Abschnitt haben wir geschafft und so ging es mit lustiger Unterhaltung, einem kleinen TT Lied ( ich weiß bis heute nicht wer das gesungen hat  ) ,fetziger  Musik übers Funkgerät für alle und witzigen Sprüchen  bei mittlerweile besserem Wetter und hin und wieder geöffnetem Verdeck zu unserem 1. Pausenabschnitt dem Gasthof Ziegenkopf in Blankenburg. Dort angekommen wurden die Autos in Reih und Glied postiert, Fotos gemacht und eine Unterhaltung kam schnell in Gang. 
1.pause
 
Im Gasthof hatte man nun auch die Gelegenheit sich bei Kaffee und Kuchen oder warmen Speisen schon einmal zu stärken, denn bis zu unserem Galabuffet am Abend war es doch noch eine lange Zeit. So machten wir es uns an langen Tischen bequem und ließen es und gut gehen.  Bei immerhin trockenem Wetter konnten wir die Weiterfahrt sogar offen genießen und für kurze Abschnitte ließ sich sogar die Sonne mal blicken. In Timmenrode konnte man einen Blick auf die Teufelsmauer werfen. Weiter ging es durch das landschaftlich wunderschöne Bodetal, wo sehr viel kleine aber auch enge Kurven sind. Es würde richtig Spaß machen dort zügiger durchzufahren, aber da man leider den Gegenverkehr dort erst nach der Kurve sehen kann, ist das nicht zu empfehlen. Dort tummeln sich auch sehr gerne Motorradfahrer, Rennradfahrer  und auch ein nicht gerade kleiner Bus kam uns entgegen. Bei der Strecke erwiesen sich auch die Funkgeräte wieder als überaus nützlich, denn so konnten wir die hinteren Teilnehmer immer über Gegenverkehr auf dem Laufenden halten.  
landschaft
Der nächste Zwischenstopp  war dann bei einer kleinen Feldküche  Kukki’s in Elend. Man hatte dort die Gelegenheit leckere Erbsen –  oder Gulaschsuppe oder Fisch zu Essen. Wer keinen Hunger hatte vertrat sich mal kurz die Beine, andere fanden sich zum plaudern zusammen.  Unsere Tour durch den Harz näherte sich somit auch schon dem Ende, denn wir waren jetzt nicht weit von unserem Endziel dem Hotel Seela in Bad Harzburg entfernt. unterwegs2Von der Straße aus konnte man die Umrisse der Westernstadt Pullmancity II sehen, dort wollten wir uns Sonntag näher umsehen. Prompt bekamen wir die von einem Teilnehmer gewünschte Westernmusik über die Funkgeräte zu hören……. Beim Hotel angekommen wurde erst einmal eingecheckt und anschließend das einparken der Autos in den sehr engen Parkplätzen im Hoteleigenen Parkhaus zur echten Herausforderung. Bis zum abendlichen Galabuffet im Hotel war die Zeit zur freien Gestaltung, was zum spazieren gehen, ausruhen oder zum gemeinsamen klönen in dem für uns reservierten Raum genutzt wurde. Allein schon unseren Raum im Hotel zu finden war einen echte Herausforderung für jedermann was zur allgemeinen Belustigung beitrug. Punkt 18 Uhr wurde das Buffet eröffnet und wir machten uns auf den langen, eigenartigen Weg dorthin. Es fielen dann so Sprüche wie, auf dem Weg zum Buffet verbrennt man ja schon reichlich Kalorien……….
wernigerode
Das Essen war aber sehr lecker und wir nahmen den langen Weg dorthin mit Humor in Kauf. Um 19.30 Uhr wurde es dann Zeit sich von einem Pärchen zu verabschieden, die beiden konnten nur den Samstag mit uns gemeinsam verbringen, um nach Wernigerode zu fahren wo wir den von uns gebuchten Nachtwächter treffen sollten, der uns auf einem Rundgang Geschichten über die Altstadt und deren Häuser erzählte. nachtwchterDa in Wernigerode auch ein Stadtfest in vollem Gange war, mussten wir den Nachtwächter erst einmal suchen, denn an seinem eigentlichen Treffpunkt, dem Brunnen vor dem Rathaus, war er nicht zu finden.
Die Runde mit dem Nachtwächter, seine vielen Geschichten über die Stadt, die niedlichen schiefen Häuser in den kleinen Gassen mit Kopfsteinpflaster  und seine Erzählungen über Urin und Hundekot sammeln waren sehr amüsant. Nach gut 1½ Stunden mussten wir uns von dem Nachtwächter verabschieden, er hätte uns mit Sicherheit noch lange weiter unterhalten können, aber wir wollten mit den im Hotel zurückgebliebenen noch den Abend auf der Kegelbahn in gemütlicher Runde ausklingen lassen. Einige waren auch schon zu müde und gingen Schlafen, andere saßen an der Bar und der harte Kern lieferte sich dann einige lustige Kegeleinlagen auf der Bahn. So ging der erste Tag des Events zu Ende. Sonntagmorgen traf man sich wieder in dem Raum vom Vortag und legte so einige Wege zum reichhaltigen Frühstücksbuffet zurück, was abermals für allgemeine Belustigung führte. Aber da niemand verhungert ist, hat wohl jeder den Weg zum „Futternapf“ gefunden. Nach dem Frühstück stand der Besuch der Westernstadt auf dem Programm, aber leider mussten wir diesen Termin wegen Dauerregen absagen, schade…… So haben wir das gemeinsame Frühstück ziemlich in die Länge gezogen und die frühere Abreise bei angenehmer Unterhaltung etwas hinauszögern können.


Heike Schnelle (Sept 2007)

Bilderalbum


 
   
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