| Geschichte des TT-Owners-Club e.V. von 1997 - 2004 |
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Die Entstehungsgeschichte des TTOC e.V.
Als Audi 1995 die Studie vom TT präsentierte, war vielen klar - der ist es! Gleichzeitig wurde im Internet die Wurzeln für etwas bis dato Einmaliges gelegt:
Ein Student namens Patrick Kiss, der sich genauso wie viele andere für den TT begeisterte, nutzte seine Mitte 1998 konnten die Ersten das TT Coupé bei ihren Händlern bestellen. Parallel zu der Site wurde eine Newsgroup eingerichtet, in der sich immer mehr TT-Owner mit ihren Erfahrungen austauschten. Es waren eine bunte Mischung von verdammt netten Menschen in diesem virtuellen Forum vertreten, Witzige, Freche, Leute mit Benzin im Blut und welche mit denen andere vorerst absolut nichts anfangen konnten. Es war eine tolle Stimmung und insgesamt machte es einen Riesenspaß. Leute aus ganz Deutschland berichteten über ihre TT-Leiden, die sich hauptsächlich aus dem Warten auf das nicht lieferbare Auto herleiteten, welche Tricks und Winkelzüge angewendet werden könnten um nun möglichst schnell zu diesem Auto zu kommen.
Dort schlich man um den Audistand und harrte der Dinge die da kommen sollten, bis ein junger Mann ein Blatt Papier mit der Aufschrift "TTOC" hoch hielt. Die Überraschung war groß, bei jedem, als man die Jungs aus dem virtuellen Internet plötzlich so in Natura vor sich stehen sah. „Mensch DU bist das!“ Es waren dort Hank , Patrick, Burkhardt, Torsten, Jürgen, Norbert, Burney und einige andere mehr. Zum abschließenden gemeinsamen Essen wurde die Saalburg, bei Frankfurt ausgewählt (es sollte ein „historischer“ Ort werden, wie sich später noch herausstellte). Es war ein überaus netter Abend in dessen Verlauf die ersten Ehrungen vorgenommen wurden. Burkhardt und Werner bekamen den TTOC Ehrenbembel (superschöne TTassen aus USA) verliehen, die natürlich in der jeweiligen Devotionalienecke einen Ehrenplatz erhielten. Burkhardt für die "Beschaffung" von TT-Basecaps und Barometern und Werner für die besten Postings in der Newsgroup. Bilder wurden geschossen und geschworen sich wieder zu treffen. Im Forum wurden inzwischen die ersten Touren geplant, unter anderem eine "Alpentour", organisiert von Schweizer TT-Enthusiasten. Ab dem gemeinsamen Treffpunkt Niederurnen ging es mit 20 TTs bei strahlendem Sonnenschein durch die wunderbare schweizer Alpenlandschaft bis zum Zielpunkt Bellinzona. Einige Pässe wurden überquert und alle waren hellauf begeistert, auch von der TT-Gemeinde die dort versammelt war. Eine wirklich einmalige Stimmung!! Nach der Alpentour begann es um den TT zu kriseln. Unfälle wurden bekannt, Mängel am Fahrzeug wurde in den Medien beklagt. Die bis dahin einige Community begann sich in zwei Lager zu spalten. Aber die Community wuchs auch sehr rasch, wenngleich es sich bei den "Neuen" hauptsächlich um Kritiker handelte. Die Mehrzahl der Leute war sich aber einig, zum Fahrzeug zu halten. Spannend wurde es, als ein erster Anwalt namens J.P.Gieschen in der Newsgroup aufrief, Leute mögen sich melden, die mit dem TT ein Problem hätten. Ein offener Brief an Audi und Berichte in fast allen deutschen Auto-Zeitschriften und Illustrierten pushten das Thema hoch. Mittlerweile war eine zweite Newsgroup auf dem schweizer Server „Redsoft“ von Roger Eichenberger eingerichtet worden. In der „Redsoft-Gruppe“ hatten sich TT-Fahrer zusammengefunden, die für sich selbst kein Problem mit und am TT erkannt hatten. Sie etablierte sich im Folgenden als „Süd-Connection“ innerhalb der TT-Gemeinde. Irgendwann in diesem ganzen Trubel wurde zu einem Gänseessen nach Hannover aufgerufen und irgend einer wollte ein Karpfenessen veranstalten. Werner postete dazu: "esst was Richtiges, etwas, was auf dem Erdboden läuft und nichts, was fliegt oder schwimmt!" Werner wurde von den stets hungrigen TT-Fahrern beim Wort genommen und die Planungen für das "Hirschessen" liefen noch im Herbst 1999 an. Das erste Hirschessen in Annaberg, das mit mehr als 130 Personen im Januar 2000 stattfand, wurde ein bis dahin einmaliger „Mega-EvenTT“ im tiefst verschneiten Erzgebirge. User der TT-Newsgroup bekamen nun plötzlich "Gesichter" und man konnte die Menschen hinter den Namen kennenlernen. Die Unsicherheit der TT-Fahrer wuchs mit zunehmender negativ besetzter Diskussion um den TT.
Fast täglich gab es neue "Horrormeldungen" um den TT. In Zeitungen, im TV ständig Berichte, vom Frühstücksfernsehen bis zum Nachtjournal, immer irgend etwas negatives vom TT. Die Boulevardpresse hatte ein dankbares Thema. Die Redsoftgruppe rief zu einem positiven Statement für den imagegeschädigten TT auf, welches von knapp 300 TT-Fahrern unterstützt wurde. Erste Verhandlungen des Anwaltes J.P. Gieschen mit der Audi AG führten dazu, dass Anfang Dezember 1999 ein Vertrag mit Audi für dessen Mandanten (die sog. „Poolmitglieder“) unterschrieben wurde, der die Möglichkeit einer Wandlung der TTs beinhaltete. Bis Mitte Dezember 99 hiess es von Audi, jeder könne von den Wandlungsmöglichkeiten gebrauch machen, aber nicht zu den gleichen Konditionen wie die "Poolmitglieder". Erst mit einem Rundschreiben an alle Audi-Händler Mitte Dezember wurde diese Wandlungsmöglichkeiten für die "Nicht-Poolmitglieder" gestoppt. Es wurde noch versucht Audi umzustimmen, aber als dies nicht funktionierte schaltete sich dann ein weiterer Anwalt ein (der „Gänseessen-Organisator“ H. Wiebe) und nahm Mandate in dieser Sache an. Er verstand es, sich "medial" zu verhalten, was natürlich auch seinen Niederschlag in der Newsgroup fand und Anlass zu nicht enden wollenden Diskussionen gab. Die Situation eskalierte kurz vor dem Hirschessen anlässlich eines Interviews im Frühstücksfernsehen. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt eröffnete ein Ermittlungsverfahren wegen der Vorgänge um den Audi TT. Noch beim Hirschessen in Annaberg kursierte das Gerücht, das Kraftfahrtbundesamt habe Audi zum Rückruf der TTs verpflichtet.
Es wurde eine Satzung und ein Konzept für einen TTOC e.V. ausgearbeitet. Gleichzeitig wurde Kontakt zu Audi aufgenommen und mehrere Gespräche mit der Rechtsabteilung und Herrn Nistl (zuständig für Öffentlichkeitsarbeit) geführt. Der TTOC hatte dort nach wie vor den Makel "Feind". Es wurde notwendig diese Vorbehalte und auch Vorurteile abzubauen. Schlussendlich gelang es dort den Weg zu bereiten, dass ein „Verein TTOC" akzeptiert werde, da man nun etwas Greifbares als TTOC hatte. Menschen, die tatsächlich existierten; eine Satzung wurde vorgelegt die man sogar für sehr gut hielt. Schlussendlich wurde beschlossen eine Gründungsversammlung zu "wagen" und insgesamt 14 Leute aus der Community zu der Gründungsversammlung ausgesucht. Diese sollte an dem „historischen Ort“, der Saalburg, stattfinden. Dies geschah dann auch am 11.März 2000. Nach einer Sitzung die, ausgefüllt mit teilweise heftigen Diskussionen, einen vollen Tag andauerte, wurde die Satzung verabschiedet und der Vorstand gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Jörg Kalitowitsch gewählt. Nach langen „Behördenwegen“ ist der TT-Owners-Club e.V. seit dem 06. September 2000 im Vereinsregister des Amtsgerichtes Köln eingetragen. Während all dieser Ereignisse wurde von Audi im Frühjahr 2000 veröffentlicht, dass jeder TT-Eigentümer die Möglichkeit habe, sein Fahrzeug mit neuem Fahrwerk, ESP und Spoiler nachrüsten zu lassen. In einer weltweit einmaligen Aktion rief Audi sämtliche dafür gemeldeten TTs nach Ingolstadt zur Umrüstung zurück, die in einer eigens dafür bereitgestellten Halle generalstabsmäßig durchgeführt wurde. Im Juni 2000 wurde eine Abordnung des TT-Owners-Clubs von Audi exklusiv zur ESP-Hallenbesichtigung eingeladen. Eine vom Club geschätzte Einladung, da bis dato noch nicht einmal die großen Autozeitungen diese sog. Phönix-Halle besichtigen durften. Sicherlich gibt es eine unbekannte Zahl von TT-Fahrern die den Spoiler nicht nachrüsten liessen. Die einen wegen des puristischen Designs, andere weil sie halt keinen Mangel an ihrem Fahrzeug erkennen konnten. Ist der Spoiler nun unbedingt nötig oder nicht bleibt sicherlich eine Frage die von keiner der Gruppen objektiv beurteilt werden kann. Mit dieser Aktion entspannte sich die kontroverse Diskussion um den TT. Es kehrte etwas mehr Ruhe ein in die Newsgroup und man wandte sich wieder den "wichtigen Dingen" des TTOC und seiner Community zu.
Ende September 2000 stellte die Staatsanwaltschaft Ingolstadt das Ermittlungsverfahren ein, nachdem mehrere aufwendige Gutachten keine Hinweise auf Konstruktionsmängel beim Audi TT ergaben. In der TT-Owners-Club-Community gab es viele kleinere Treffen und Ausfahrten die allesamt zur Förderung der Gemeinschaft beitrugen und auch weiterhin beitragen werden. Regionalgruppen bildeten sich ebenfalls bereits 1999, Vorreiter war hier unser Freund Jochen Engelhardt mit der Gruppe TT-Rhein-Neckar. Die ersten "Wiederholungen" von Zusammenkünften und Treffen standen bereits an. So wurde im November 2000 die Sternfahrt nach Ingolstadt wiederholt - wenn auch unter ganz anderen Vorzeichen :-)) Das Gänseessen bei Hans Wiebe hat wieder stattgefunden, das Hirschessen wiederholte sich im Januar 2001.
Die erste Mitgliederversammlung nach Gründung des Vereins findet statt. Ziele und Erreichtes werden diskutiert und untermauert. Neue Mitglieder stossen zum Vorstand. Harpstedt war zum zweiten Mal Treffpunkt für TT´s. Es kommen über DM 20.000.,- für den Elternverein Krebskranker Kinder in Bremen zusammen. Audi gibt zu einem Sonderpreis von DM 17.000,- einen Vorserien-A2 ab, um deren Arbeit zu unterstützen. Es entsteht bei diesem Treffen ein Schriftzug aus aneinnander aufgestellten TT´s, der aus der Luft gesehen "TT-Owners-Club" ergab. TT-Rhein-Neckar hatte 2-jähriges Bestehen. In der folgenden Zeit kam es innerhalb des Vereins zu Unruhen, Meinungsverschiedenheiten bis hin zu nicht enden wollenden Anfeindungen innerhalb der Internetforen. Rücktritte aus dem Vorstand machen Nachwahlen erforderlich. Diese finden im November im Ritz Carlton in Wolfsburg statt. Einige Mitglieder ziehen ihre Konsequenzen, weil sie sich in der gewünschten Form nicht wohl fühlen und kündigen ihre Mitgliedschaft, neue Mitglieder rücken nach.
Zur Weihnachtszeit, im Dezember nimmt in Zwickau der Shop seine Tätigkeit mit den Versand von Clubtextilien auf. Januar 2002 - das Hirschessen lockte zum 3. Mal in das verschneite Erzgebirge nach Annaberg-Buchholz. Bevor die hungrigen Bäuche den Hirsch auf ihren Teller hatten, galt es eine kleine Privatbrauerei und ein Pumpspeicherwerk zu entdecken.
Das Frühjahr bot erneut Touren, welche von TT-Owner organisiert wurden. Juli 2002 - Jörg gibt seinen Rücktritt aus dem Vorstand bekannt. Die Funktion des Clubvorsitzenden übernimmt Werner. An Jörg richtet sich ein Dankeschön für sein bisheriges Engagement. Seine Zeit als Vorsitzender war nicht nur erlebnisreich sondern auch enorm zeitintensiv.
August 2002 – die Jahrhundertflut. Begriffe wie Elbe, Dresden oder Grimma füllten in diesen Tagen die Schlagzeilen. Auch Clubmitglieder waren von der Flut betroffen, deren Wohnorte nicht im direkten Interesse der Medien standen. Als Reiner Leidereiter, Spediteur in Elmshorn davon erfuhr, organisierte er sofort nach kurzer Kontaktaufnahme mit René Schädlich und innerhalb weniger Tage eine Spende von 75 Tonnen Baumaterial, sowie den Transport nach Colditz (Sachsen). (Bericht zum Spendentransport).
Die Mitgliederversammlung 2002 fand im November in der Stadthalle in Melsungen statt. Februar 2003 – das dritte Hirschessen war angerichtet. Im Rahmenprogramm ging es u.a. auf die Suche nach dem Bernsteinzimmer. Es war ein sehr interessanter Ausflug – wenn auch erfolglos in seinem Sinne. In den folgenden Monaten ist aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen das Vorstandsteam bis auf den noch verbliebenen Veit geschrumpft. Durch die Unterstützung engagierter Mitglieder konnte der Verein seine Arbeitsfähigkeit aufrecht halten. Mai 2003 - schon fast Tradition geworden, die Ungarntour mit einem Besuch im Audiwerk in Györ. Wie immer mit ausgezeichnetter Verpflegung und den dadurch resultierenden tieferliegenden TT´s auf der Rückfahrt.
Mit dem Begin der warmen Sommermonate häuften sich in der Community Meldungen über plötzlich aufgetretene Motorschäden. Bevor u.a. auch einige Medien die Automobilindustrie wegen der Anfälligkeit der Luftmassenmesser zum Handeln zwangen, haben TT-Fahrer seit dem Frühsommer im Rahmen einer Feldaktion eine kostenlose Überprüfung der Funktionsfähigkeit und bei Notwendigkeit den Austausch des LMM´s erfahren können. Dazu trug maßgeblich das Informationspotential der Communityteilnehmer, sowie der sich inzwischen positiv entwickelten Basis zwischen dem TTOC, als offizieller Vertreter und der Audi AG bei.
Sept 2003 – OsTThüringentour und Mitgliederversammlung.
Dezember 2003 - mehrfache Meldungen in den Newsgroups über defekte Kombiinstrumente veranlaßten den TTOC eine Umfrage durchzuführen, welche sich letztendlich über mehrere Monate ausdehnte. Infolge der Auswertung konnte eine große Anzahl der Betroffenen bei der Beseitigung des Problems zufriedenstellend geholfen werden. März 2004 - der TTOC tritt dem ACI (Audi-Club-International) bei. April 2004 - Dank dem Sposoring von Werner betreibt der TTOC einen eigenen Web-Server. Gleichzeitig wurde der Internetauftritt unserer Webseiten auf ein neues, von Torsten Ortleb und seinem Team eigens für den TTOC programmiertes, Content-Mangement-System umgesetellt. Mai 2004 - für eine Gruppe englischer TT-Freunde wurde eine gemeinsame Tour mit Besuch im Audi-Werk in Györ nach Ungarn organisiert.
September 2004 - Startschuß für das Rahmenprogramm zur Mitgliederversammlung 2004. Der Anfang machte ein Besuch in Ingolstadt nach dem Motto "Benzin im Blut". Die Teilnehmer erlebten die in der Produktion montagelogistische Zusammenhänge zwischen Fertigung und der quattro GmbH. Ein weiterer Höhepunkt des Rahmenprogramms war die von Stefan Fritz organisierte Rhöntour. Neben viel Sehenswertes wurden wir über die "erfahrenswerten" Straßen der beeindruckenden Landschaft geführt. Zur Mitgliederversammlung in Bad Neustadt an der Rhön konnte der Club-Vorstand von überwiegend positiven Ergebnissen berichten. Auf einer konstruktiven Ebene wurden die Ziele für die kommende Periode abgesteckt und die dazu erforderlichen Beschlüsse gefaßt.
November 2004 - Burkard Diller, Organisator des ersten großen internationalen Audi-TT-Treffen in Sonneberg 2000 plant mit der Unterstützung vom Autohaus Sonneberg, der Stadt Sonneberg und dem TTOC, im Jahre 2005 wieder ein großes TT-Treffen zu veranstalten. In den darauf folgenden Wochen bildete sich ein Orgateam für die Vorbereitung des Treffens. |




Möglichkeiten und Kenntnisse und veröffentlichte im Januar 1997 eine kleine, feine Seite im Internet mit Informationen zur TT-Studie. Aufgrund der durch diese Internet-Präsenz entstandenen persönlichen Kontakte über eMail und Telefon, wurde von Hank Michels die Idee geboren, einen „TT-Owners-Club“ ins Leben zu rufen. Er stellte die Domain 




Im Juni 2001 gab es in Winterberg wieder ein grosses Sommerevent, das vom TTOC unterstützt wurde. Von einer Schnitzeljagd, über ein Kartrennen, bis hin zu einer genialen Band am Abend war vieles dabei. Vieles war anders, als in Sonneberg - es gilt ja hier auch nicht, etwas "Größer" zu machen, sondern es "Anders" zu machen. Dem Orga-Team ist das gelungen.
September 2002 - 

