| Erzgebirgs-Tour 2006 |
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| Geschrieben von Veit Müller | |
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Erzgebirgs-Tour 08.10.2006
Bei einem sagenhaften Bilderbuchwetter mit sommerlichen Temperaturen startete am Vortag zum Sachsenring-Sicherheitstraining, vom Hotelparkplatz Goldener Becher in Kändler bei Chemnitz, die Tour durch das Erzgebirge.
Anstelle der Drahtseilbahn nahmen wir die herrliche serpentinenartige Straße zum Ort Augustusburg unter die Räder und weiter bis hoch zum Schloss, wo wir für eine kleine Pause die weite Aussicht auf uns wirken lassen konnten. Die Weiterfahrt leitete uns über mehrere Umleitungen, deren Ausschilderungen wir dank dem Navi nicht im vollen Umfang folgen mussten. Zugleich bot das Handicap eine doch recht amüsante Unterhaltung über die PMR-Kanäle der Funkgeräte. Am Ortsausgang von Lengefeld in Obervorwerk fanden wir ein liebevoll eingerichtetes Hotelrestaurant, welches sich den unerwarteten Ansturm der hungrigen Tourteilnehmer gewachsen fühlte. Mit großer Verspätung machten wir uns auf den Weg um die vereinbarte Führung durch das Horchmuseum in Zwickau pünktlich zu erreichen. Wir durchpflügten in flotter Fahrweise die kurvigen Berge und Täler bis uns eine chaotische Baustelle bei Wolkenstein – man saniere eine Brücke mit drei Zufahrten, von denen mit einer abgeschaltenen Baustellenampel zwei nur einspurig befahrbar waren – uns zur Absage der Museumsführung zwang.
Mit der gewachsenen Lust, weiter durch die herrlichen Kurven zu brausen, führte uns Werner auf einer erlebnisreichen Fahrt, bei der auf einzelnen Abschnitten richtiger Fahrspaß aufkam, zum Fichtelberg.
Die anschließende Weiterfahrt ließ uns über kleine „Umwege“ die Rückreise zum Hotel antreten, welches wir am späten Nachmittag wohlbehalten wieder erreichten.
Eine Tour, deren bleibende Eindrücke am Ende schöner waren als ursprünglich geplant, fand Oktober 2006 Weitere Bilder Galerie Erzgebirgstour 2006 |

Erzgebtour06 


Um den Cityverkehr zu umgehen, führte uns die Route erst einmal kurz auf die Autobahn, sowie über eine anschließende Schnellstraße um die Stadt südlich zu umfahren. Über eine folgende Straße erreichten wir nach relativ kurzer Zeit Augustusburg. Am Fuße des Berges, in Erdmannsdorf, befindet sich die Talstation der Drahtseilbahn, mit der man direkt zum Schloss Augustusburg gelangen kann. Erbaut wurde dieses im Mittelalter als Jagt- und Lustschloss und beherbergt heute unter anderem verschiedene Museen. Das bekannteste davon ist wohl das Motorradmuseum mit einer der größten Sammlungen Europas. Unter den harten Bikern ist das Schloss auch durch die alljährlich im Februar stattfindenden Motorradtreffen bekannt.
Der Berg ist die höchste Erhebung im Erzgebirge auf deutscher Seite und lud zum Verweilen ein. Hier konnten die Tourteilnehmer das beeindruckende Panorama auf sich wirken lassen.
bei einem geselligen Abend und der Vorfreude auf den kommenden Tag am