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Geschrieben von Heike Schnelle   
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Nachdem wir nun schon einige Touren geplant und organisiert haben,  fand am 20. 5.2006 eine weitere von uns vorbereitete Tagestour  der NordlichTTer durch die wunderschöne Landschaft der Lüneburger Heide statt, mit Pausen zum Klönen, Essen und genießen. Treffpunkt für diese Tour war der Autohof an der A7 Abfahrt Schwarmstedt. 1Als wir dort ankamen wurden wir bereits von anderen Teilnehmern erwartet  und herzlich begrüßt. Nach und nach trafen dann auch die restlichen Teilnehmer der Tour ein. Die unterschiedlichen TT Kennzeichen verrieten die gemischte Herkunft. So standen TT’s aus Hamburg, Hannover, Spenge, Gifhorn und Niedenstein auf dem Parkplatz.  Wir machten uns mit den Tour-Erstteilnehmern bei einer regen und interessanten Unterhaltung  bekannt und haben die bunte TT Runde auf Fotos festgehalten. Nachdem die begehrten TTOC-Handsprechfunkgeräte verteilt wurden, starteten wir pünktlich um 10:30 Uhr auf eine zufällig reine Roadster-Tour. Da wir zu Anfangs noch relativ gutes bzw. trockenes Wetter hatten, fuhren einige Fahrer/innen offen. 34 Die Fahrt führte uns an Orten wie Celle, Winsen, Burgdorf, Dedenhausen usw. an knallgelben Rapsfeldern und anderen grünen Feldern vorbei. Landschaftlich eine wirklich schöne Strecke, nur leider fehlte für das absolute Roadsterfeeling die Sonne. Durch die Funkgeräte hatten wir bei guter Stimmung auch Unterwegs eine lustige Unterhaltungsrunde. Bei einer kurzen Pause wurden untereinander Leckereien verteilt und die Gelegenheit für einen Plausch genutzt. In Plockhorst, kurz vor unserem Mittagsziel, gesellte sich noch eine weitere Roadsterfahrerin zu uns. Kurz vor 13 Uhr fuhren wir in Gifhorn an dem wunderschönen Mühlenmuseum vorbei zu unserem Mittagziel.
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Das Internationale Wind- und Wassermühlenmuseum
 in Gifhorn liegt reizvoll am Wasserlauf der Ise. Die Museumsanlage mit über 50 maßstabsgetreuen Modellen aus allen Herren Länder und 12 Originalmühlen, die teilweise auch im Innenbereich zu besichtigen sind, ist einzigartig in Westeuropa. Das 100.000 qm umfassende Gelände ist von Gewässern und Pflanzen geprägt und wird von heimischen Haustieren belebt.  
 Das Kernstück der Anlage ist die 800 qm große Ausstellungshalle mit Modellen von Wind- und    Wassermühlen aus aller Welt. Frisch gebackenes Brot und warmer Streuselkuchen laden auf dem Dorfplatz mit den drei Fachwerkhäusern im niedersächsischen Stil zur Vesper ein. Hier sollten Sie sich für einen Besuch im Backhaus, Brothaus oder Trachtenhaus Zeit nehmen. Der Appetit ergibt sich sicher, wenn Sie beim Backen zusehen.
 Als besonderes Highlight sollten Sie sich nicht die Besichtigung der russisch-orthodoxen Holzkirche des Heiligen Nikolaus entgehen lassen. Sie ist der Nachbau einer russischen Holzkirche, in der Sie Nachbildungen zahlreicher, wertvoller Ikonenmalereien besichtigen können. Die russisch orthodoxe Kirche besitzt acht, zum Teil vergoldete Kuppeln und ragt 27 m in die Höhe. Da das Innere des Gotteshauses bis zur Spitze offen ist, entsteht der Eindruck, sich in einer Kathedrale zu befinden.  www.muehlenmuseum.de   

Damit wir beim Essen nicht allzu lange auf unsere Gerichte warten mussten, wurde bereits zum Touranfang im Restaurant die Bestellung aufgegeben. So konnten wir in Ruhe Essen und klönen um gut gesättigt  den zweiten Abschnitt der Tour, vorbei an witzigen Ortsschildern, 1314  in Angriff zu nehmen.









Leider mussten nun alle Roadster geschlossen weiter fahren, da es in der Zwischenzeit angefangen hatte zu regnen. Der Scheibenwischer hatte somit Dauereinsatz. So hatte man leider nicht die Gelegenheit die schöne Moorlandschaft 
richtig zu genießen. Eine von der Planung her vorgesehene Pause auf einem schönen Heideparkplatz war leider wegen des Wetters nicht mehr möglich, so dass wir ohne Pause bis zu unserem Kaffeeziel dem „Gasthaus am Landtagsplatz“  in Hösseringen  durchgefahren sind.
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  Am Landtagsplatz des ehemaligen Fürstentums Lüneburg entsteht seit 1975 das Freilichtmuseum der Lüneburger Heide. Umgeben ist das  Museumsdorf von großen Waldungen, die zumeist erst seit der Aufforstung der Heideflächen vor ca. hundert Jahren aufgewachsen sind. Das Freigelände des Museums umfasst ca. 10 000 m².
Ein Mischwald zeigt die natürliche Vegetation vor der Entstehung der großen Heideflächen. Die angrenzende Heide mit einem Außenschafstall spiegelt das Landschaftsbild wieder, wie es seit dem Mittelalter für die Lüneburger Heide charakteristisch ist. Daneben werden kleinere Ackerflächen mit alten Kulturpflanzen wie Buchweizen, Flachs, Roggen, Topinambur (Süßkartoffel), Kartoffeln und Rüben bestellt. 
Mittlerweile wurden schon 26 typische Bauten der Lüneburger Heide hierher umgesetzt. Die Liste reicht vom imponierenden Hallenhaus des Brümmerhofes über Wagenremise und Feuerwehrhaus bis hin zum freistehenden Plumpsklo. Die Gebäude sind zu einem regionaltypischen Haufendorf und einer Einzelhofstelle zusammengefasst. In den eingerichteten Gebäuden wird das ländliche Wohnen und Arbeiten der Zeit von 1600 bis 1950 der Heideregion dargestellt.Umfassende Dauerausstellungen zeigen Imkerei, Schafhaltung, Spinnen & Weben und Schmieden. Auch eine Sägerei und Stellmacherei vermitteln Einblicke in typische Arbeitsbereiche der Dorfbewohner. Bauerngärten der Zeit um 1900 und 1930 vervollständigen das ländliche Bild. Sie tragen ebenso wie Geflügel und Schafe auf der Weide am Dorfteich und auf der Heidefläche zur Veranschaulichung bei. In der großen Ausstellungshalle sind auf etwa 450 m² jährlich wechselnde Ausstellungen zu sehen.
www.museumsdorf-hoesseringen.de

In einer gemütlichen Nische des Cafe’s fanden wir, umgeben von verschiedenen Jagttrophäen Platz und haben es uns so bei Kaffee und Kuchen gut gehen lassen.  
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Da einige unter uns noch eine weitere Heimreise vor sich  hatten, verabschiedeten wir uns am späten Nachmittag voneinander. Es war trotz des regnerischen Wetters eine gelungene Tour mit vielen netten TT-Freunden.  


Heike Schnelle
 
(TTRoadsterwelTT.de)
Mai 2006

 
   
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