
So führte uns der gecharterte Bus zum MZ-Motoradwerk, wo uns ein Mitarbeiter des Hauses zu einer Werksführung in Empfang genommen hatte. Uns wurde eine Werksgeschichte vorgestellt, welche von den Anfangsjahren der Motorradgeschichte, über Zeiten, wo das Werk unter den Namen DKW als weltweit größter Motorradhersteller geführt wurde, vom Neuanfang der Nachkriegszeit und den heutigen Bemührungen, sich in einem hart umkämpften Marktes zu etablieren. Erkennbar war, dass die Qualität der Produkte, dem heutigen Image der Marke weit vorauseilen.
Verbunden mit einer kleinen Rundfahrt brachte uns der Bus weiter nach Cranzahl. Dort 
wartete schon der Zug der Schmalspurbahn mit dem reservierten Buffetwagen. Die vorgespannte alte Dampflok ließ sich zuvor erst auf den Speicherkarten zahlreicher Digitalkameras verewigen, bevor sie ihre Fahrgäste auf einer gemütlichen Fahrt durch das tief verschneite Erzgebirge zog. >>
video_he061 (neues Fenster) Zeit für einen kleinen Imbiss, bei dem man die herrliche Winterlandschaft entlang der Grenzlinie zu Tschechien bei schönstem Sonnenschein auf sich wirken lassen konnte. In Oberwiesenthal angekommen, brachte uns der Bus auf den Fichtelberg – der höchste Berg des Erzgebirges auf deutscher Seite. Ein beraubendes Panorama und das bunte Treiben zahlreicher Wintersportler konnte man dort beobachten. Eine Schneehöhe, bei der die stationären Münzfernrohre nur liegend hätten benutzt werden können.
Mit einbrechender Dunkelheit waren wir wieder am Hotel angekommen.
Ein anderer Teil der Teilnehmer ging den Tag über eigene Wege und hatte es sich beispielsweise in der Silbertherme gut gehen lassen... ;-))
Zum Abend, dem eigentlichen Highlight des Wochenendes, füllte sich das Restaurant bis auf den letzten Platz. Das Hirschgericht, welches uns dort präsentiert wurde, war einfach „Extraklasse“. Zuvor gab es vom Clubvorsitzenden die gewohnte „Predigt“, welche sich auf Aktuelles und Wissenswertes beschränkte.
Als das Menü serviert wurde, mußte wohl jeder Teilnehmer feststellen, daß die Küche der Brunnenfee einen wahren Haupttreffer gelandet hatte. Es war einfach ein Genuß und Viele unter uns ließen es sich nicht nehmen, ihre Teller auch weitere male zu füllen.
Als besonderes Dessert danach sorgte bei guter Stimmung „Willi aus Kappel“ für lustige Unterhaltung bis spät in den Abend hinein.
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Ohne Maßstäbe setzen zu wollen, war das Hirschessen 2006 ein Wochenende, wie wir es uns gerne wieder wünschen würden.
Ein besonderes Dankeschön gilt dem Kurpark-Hotel in Warmbad. Wir haben uns in ihrem Hause sehr wohlgefühlt.
Eine Frage bleibt noch offen....
Wieviel „Ficker Otto´s“ sind denn überhaupt übrig geblieben ...???
Bilder Gallery Hirschessen 2006
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