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Für die Quattro-Modelle der TT-Baureihe ist aus Platzmangel kein Einbau einer Standheizung vorgesehen. Es gibt für die „kleineren“ TT’s einen Einbausatz für die Installation in dem vorderen, linken Stoßfänger. Dieser ist für den Quattro aber unbrauchbar, da an dieser Stelle ein Ladeluftkühler sitzt.
Es gibt zwei Möglichkeiten eine Standheizung einzubauen: Hinten im Kofferraum, dann müssen die Wasserleitungen unter dem Wagen nach vorne laufen, oder vorne im Motorraum, dann muß irgendein Teil nach hinten um Platz zu schaffen.
Ich entschied mich für vorne und verbannte die Batterie aus dem Motorraum. Jetzt ist diese im Kofferraum, was neben dem Platzgewinn für die Standheizung (2kg) auch eine Gewichtsverlagerung von immerhin 15kg ergibt (Es gibt Leute, die für eine Motorhaube aus Carbon 2000.- Euro bezahlen und nur 10kg sparen). Den Tilger habe ich dabei auch gleich entfernt (17kg). 
Die Kabel wurden durch die Schächte für die Heckbeleuchtung nach vorne verlegt. Zusätzlich muß ein Schlauch nach außen führen, falls die Batterie mal „überkocht“. Der Nachteil ist, daß die Batterie nun ca. 7cm übersteht. Hier müßte man eine flachere Version finden, die ganz in der Radmulde Platz findet (für Hinweise wäre ich dankbar). Das Reserverad (13kg) wurde gegen einen Kompressor (2kg) mit Füllmaterieal von Continental getauscht.
Ich habe lange gebraucht, bis ich einen offiziellen Audi-Fachbetrieb gefunden habe, der das Verlegen der Batterie durchgeführt hat. Nun ist also Platz und man macht sich Gedanken, wie man eine Standheizung befestigt. Dazu haben wir eine Halterung aus Aluminium angefertigt, die an Stelle der Batteriehalterung montiert wird. Auflagepunkt Luftfilterkasten Befestigung Kabelverteiler (ausgeschnitten aus Originalbatteriebefestigung)
 Abgasschacht Befestigung Standheizung aus Universaleinbausatz 
Hier die eingebaute Standeizung
 Die Abgasseite wurde anschließend zur Sicherheit zusätzlich mit Aluminium verkleidet (Bilder von unten aufgenommen). Die Temperatur direkt am Schalldämpfer war nach einer halben Stunde Betrieb 590 Grad, außen an der Aluverkleidung 57Grad.
Verkleideter Schalldämpfer Hitzemanschette (Lieferumfang)
 Ladeluftkühler Schaldämpfer mit Verkleidung
 Bzgl. Benzinversorgung haben wir nicht den Tank, die Hinterachse ect. ausgebaut, sondern sind unter der Radverkleidung, kurz nach dem Kugelventil (am unternen Ende des Einfüllstützen) mit der Leitung rein (in den Tank). Die Öffnung wurde eng gehalten und mit Heißkleber abgesichert. Der elektronische Anschluß war etwas schwierig, da kein verwertbarer Plan hierfür geliefert wurde. Aber nach mehrmaligen Probieren haben wir den richtigen Anschluß gefunden: Der gelbe Stecker auf der Rückseite des Klimabedienteiles der Mittelkonsole enthällt ein grünes Kabel mit schwarzen Streifen, da muß der Stromgeber der Standheizung dran. Dazwischen muß man noch dafür sorgen, daß die 12Volt des Gebers auf 4V „gebremmst“ werden.
Und das Ergebnis: Nun es ist eine Wonne in ein warmes, eisfreies Auto zu steigen und sofort eine Wassertemperatur von 70-75 Grad zu haben.
Wäre da noch der Preis: Batterieumbau beim Freundlichen ca. 900 Euro. Der Einbau der Standheizung ist schwer zu beziffern. Wir, ein versierter Mechaniker mit Werkstatt und ich als Schraubenschlüsselhalter) brauchten ca. 20 Stunden. Wenn man den Plan für das Befestigungsteil bereits hat und schon vorher weiß wie alles am Besten zu machen ist, ist ein Einabu wohl in 10 Stunden machbar. Die Standheizung selber liegt bei 1100-1300 Euro.
(November 2005)
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