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Ostharztour 2005
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Tourbericht Ostharz
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Am Samstag ,den 2.7.05 fand unsere erste selbst geplante TT Tour durch den Ostharz statt.
7 TT's aus Göttingen, Bielefeld, Spenge, Bremen, Königslutter, Kassel, Braunschweig und Hannover hatten sich für die Tour angemeldet. Treffpunkt war in Schladen Nord an der Agip Tankstelle. Viel zu pünktlich waren wir am Treffpunkt und staunten nicht schlecht wie schnell sich der Parkpatz dort mit "nur schwarzen TT's füllte. Ganz zum Schluß kam dann noch ein grüner Roadster dazu. Es fiel dann schon scherzhaft der Spruch: "was wird das denn hier  Ein Trauerzug" Auf anderen Touren hatten wir eine derart hohe Anzahl an schwarzen TT's noch nicht erlebt. Das Kennenlernen untereinander war sehr nett. Einige bekannte Gesichter, sowie auch neue TT Owner waren dabei. Es war schön das E-Mailadressen nun auch "Gesichter" bekommen haben.
Nachdem wir dann die vom TTOC geliehenen Handfunksprechgeräte an alle verteilt hatten, ging es gutgelaunt los.
Es war für uns mal eine ganz andere Erfahrung in der Pool Position zu fahren. Am Anfang war der Sprechkontakt untereinander noch sehr zögerlich, aber dann ging es lustig zur Sache, es gab viel zu lachen. Von Schladen ging es über Landstraßen nach Osterwiek.
Die Straßen im ehemaligen Sperrgebiet sind zum Teil eine Herrausforderrung. Das betrifft nicht nur die Straßenführung sondern auch den Belag. Bei dieser Gelegenheit erwiss sich sehr schnell das 19“ Felgen nicht nur Vorteile haben. Ich hoffe der Kieferorthopäde wird die Schäden wieder richten können. Aber letztendlich ist es eine Frage der Geschwindigkeit. So mußten wir dann vorne ab und an mal langsamer fahren, damit alle wieder aufschließen konnten. Ab Osterwiek fuhren wir dann über die Straße der Romanik (http://www.strasse-derromanik.com/) die war dann schon entschieden besser .
Ab Wennigerrode führte uns die Tour dann in den Harz,nun wurde es bergig und kurvig. Also alles Sachen die mit dem TT richtig Spass machen. Die Zwischenrufe der 19 Zöller wurden auch weniger.


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Und Kurven gibt es wahrhaftig. Besonders zwischen Elbingerorde und Blankenburg. Es ist schon ein komischen Gefühl wenn man in einer Kurve das Lenkrad bis zum Anschlag drehen muss und die Mitfahrerin schlagartig die Gesichtsfarbe wechselt und nach einem Fallschirm sucht. Zwischen Hüttenrode und Blankenburg beim Berggasthof Ziegenkopf machten wir unsere erste Pause. Die TT's wurden, wie es sich gehört in Reih und Glied aufgestellt. Aussteigen und Fotografieren waren fast eine Bewegung. 16.jpg

Nach der hundersten Aufnahme wurde dann das stille Örtchen aufgesucht. Man muss eben Prioritätensetzen. Zu dem Berggasthof gehörte auch ein Aussichtsturm. Von oben hätte man bestimmt schöne Aufnahmen machen können, aber der Turm machte so einen maroden Eindruck, das keiner überredet werden konnte da rauf zu steigen. Auch Bestechungsversuche brachten keinen Erfolg.
Unser Convoi wurde von den Bewohnern vieler Dörfer bestaunt.

Ein Mann der sein Haus anstrich vergaß beim TT hinterherkucken weiterzustreichen. Blumen gießen und auch Rasen mähen wurde dadurch auch zeitweise unterbrochen.
Kurz hinter Blankenburg ging es in Richtung Teufelsmauer. Die  eufelsmauer ist eine beliebte Kletterwand, nett anzusehen aber auch für einen Quattro zu steil. Wir haben dann doch lieber die Strasse genommen. Das zusammentreffen von Bahnschienen und 19“ Felgen führte unterdessen zu sehr eigenwilligen Fahrmannövern. Heb we lacht.
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Kurz vor dem Mittagessen in Treseburg wurde es nochmal Abenteurlich. Für das erste Abenteuer hatte der städtische Straßenbau gesorgt. 

Denn aus irgenwelchen Gründen hatte man den Straßenbelag durch Schotter ersetzt. Zur Freude aller. Aber wie man feststellen konnte kann ein TT auch mit 10Km/h weiterbewegt werden. Das zweite Abenteuer ist die Strasse nach Treseburg. Sie führt durchs Bode Tal und ist sehr schmal. Ein entgegenkommendes Fahrzeug war von der Anzahl ihm entgegenkommender TT so überrascht das er lieber auf dem Seitenstreifen weiterfahren wollte. Wir haben wahrscheinlich den monatlichen Durchschnitt an Fahrzeugen die diese Strecke befahren überschritten. 

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Gegen 13.30 Uhr kamen wir in Treseburg unserem Mittagsziel an, wo uns die Wirtin schon erwartete.

 

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Von unserem Tisch aus konnten wir einen Mann beobachten der unsere TT's betrachtete und  fotografierte. Jens ging nach draußen um zu schauen wer da so viel Intresse an den TT's hatte. Es stellte sich heraus das ee ebenfalls ein TT Fahrer aus HH war, der unseren Convoi beim vorbeifahren entdeckte und einige Fotos machen wollte, weil er noch nie so viele TT's zusammen gesehen hätte. Gemeinsam mit uns weiterfahren wollte er jedoch wohl nicht.

Gut gestärkt ging es weiter über teilweise sehr schmale,kurvige Straßen, wo wir nur sehr wenig Gegenverkehr hatten.Unterwegs wurden lustige Sprüche über die an uns vorbeirasenden Motorradfahrer und sich dazwischendrängelnden "Fremdfahrzeuge“ gemacht.
Um 16.30 Uhr trafen wir dann mit etwas Verspätung beim Torfhaus ein.
Da im Harz ein Radrenennen war, mußten wir wegen kurzfristig gesperrten Straßen eine unfreiwillige Rast einlegen, die uns aber weiter nicht störte, da wir die Zeit zum plaudern nuzten. Einige Fahrer von Fremdfahrzeugen hatten da weniger Geduld und gingen schimpfend auf die Polizisten los.

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Im Sporthotel Brockenblick ließen wir es uns bei Eis, Kaffee und Kuchen oder riesigen Windbeuteln gut gehen.Der Gesprächsstoff ging uns auch hier noch nicht aus. Bei der Gelegenheit haben wir auch den Jägermeister Hirsch gefunden, der macht da anscheinend Urlaub. Er sorgte auf jeden Fall für jede Menge lustige Kommentare. Eine leichte Ähnlichkeit mir der Bedienung konnte man auch nicht leugnen. Vielleicht war es ja doch nicht der Jägermeister Hirsch sondern die Ahnengallarie.

Auch schöne Tage gehen mal zu Ende und so wurde es Zeit sich zu verabschieden. Einige hatten ja noch eine lange Heimreise vor sich.
Lobend ist noch ein TT Fahrer zu erwähnen der unseren Staatshaushalt durch Bestellung eines Potraits unterstützt hat.

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Auf diesem Wege auch noch einmal vielen Dank an den TTOC für die freundliche Leihgabe der Funksprechgeräte , die während der Fahrt für lustige Unterhaltung sorgten.


Bericht
Thomas und Heike

(Juni 2005)

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